Erlebnisse und Berichte - psth.ch

Sie sind hier: Aktuell » Weltreise Kurt » Erlebnisse und Berichte

Abschlussbericht meiner Weltreise!

 

 

In Sao Paulo angekommen heisst es noch lange nicht das ich am Ziel war, nein ich brauchte viel Geduld bis ich mich endlich entscheiden konnte mit was ich mich nun weiterbewege nach Indaiatuba! Die öffentlichen Busse sind zu umständlich mit soviel Gepäck wie ich immer mitführte, Koffer, Rucksack, Schwyzerörgeli und noch mein Lap Top. So bestieg ich letztendlich einen Taxi der mich an mein Ziel gebracht hatte, doch der war ja auch nicht so billig mit über USD $ 220! Was soll's ich war an meinem Ziel und konnte bereits mit meinen Freunden in Indaiatuba kontakt machen für ein Meeting. Am nächsten Morgen treffe ich Arnold Heuberger in meinem Hotel und wir fuhren gemeinsam in die City zum Mittagessen wo noch ein Schweizerkollege Hanspeter Reinmann anwesend war um zu plaudern wie wir die 15 Tage gemeinsam verbringen können hier in der Umgebung von Indaiatuba. So besuchten wir Campos de Santo Antonio, Louveira Sp Hanspeter Häfeli Berna Metzgereibetrieb, Parque Ecologico, Indaiatuba & Jardim do Lago, Parque das Flores, Holambra, Campinas, Cambui & Itatiba, Recreio Campedtre Int Vira Cop.., Cemitério Municipal und zum Abschluss den grössten Kaffeeproduzenten von Brasilien den Schweizer Leo Ming mit seiner Familie. Das sind nur einige Stationen die ich mit meinen Freunden hier vor Ort erleben konnte, doch durfte ich auch noch einige Proben von Kapellen aktiv mitgestalten mit Alphorn und Schwyzerörgeli. An Proben teilhaben vom klassischen Orchester von Indaiatuba usw. das mich sehr begeistern konnte. Auch war ich eingeladen bei Hanspeter Reinmann mit Nodli Heuberger und weiteren Gästen, wo mir dann Hanspeter noch eine Unterkunfts-Adresse in Rio de Janeiro vermittelte. So habe ich dann anschliessend Kontakt aufgenommen mit Simona und Dario die eine Lodge unmittelbar an der Copacabana betreiben, die mich sehr herzlich willkommen hiessen und mich die letzten 15 Tage in Rio beherbergten und verwöhnten. Leider war doch die Zeit sehr schnell vorbei und nach 15 Tagen verabschiedete ich mich schweren Herzens von meinen neuen und bestehenden Freunden in Indaiatuba mit dem Ziel 15 Tage Rio de Janeiro und Umgebung als Abschluss meiner Weltreise zu geniessen.

 

Am 15.Sept. bringt Noldi Heuberger mich noch auf den Flughafen von Viracopos Campinas Sao Paulo und ich fliege um 14.05pm. in Richtung Rio de Janeiro wo ich pünktlich angekommen bin. Ich behändigte mir einen Taxi das mir empfohlen wurde und um 04.00pm. haben wir mein Ziel erreicht, die Casa Babilonia bei meinen neuen Gastgebern Simona Stillhard und Dario Schäffer. Wir haben uns von Beginn weg sehr gut verstanden und so verbrachten einige wunderschöne Momente zusammen, mit Musizieren, beim Frühstücken oder bei gemeinsamen Essen miteinander. In den wenigen Tagen die mir noch blieben in Rio de Janeiro durfte ich doch beachtliches Erleben, sei es den Corgovado besuchen, die City Down Town mit Mario als Reiseführer, mit meinen Neffen Guy nach Barra in das Olympische Gelände um ein Rock-Konzert mit Elton John zu geniessen, oder die Insel Paquetà besuchen, auf den Zuckerhut fahren und mit dem Helikopter einen schönen Rundflug geniessen und als Abschluss noch die Ilha Grande, wo ich nochmals Schnorcheln konnte. Nach all diesen schönen und erlebnisreichen Besuchen nahte nun meine definitive Rückkehr in mein Heimatland Schweiz, wo ich auch schon wieder erwartet wurde. Am 30. Sept.15 war es dann soweit sich zu verabschieden von der Casa Babilonia und meiner Gastgeberin Simona. Vom Gastgeber Dario verabschiedete ich mich bereits einen Tag zuvor, da er selbst nach Europa geflogen war. Am frühen Nachmittag hatte ich den Flug zurück nach Sao Paulo Galeào mit einer Zwischenlandung um den direkt Flug nach Zürich Kloten zu besteigen. Um 06.35pm. war es dann soweit, dass ich meine letzte Destination Brasilien verlassen habe, um dann pünktlich am nächsten Tag um 11.05 am. in Zürich - Kloten zu landen. In Kloten angekommen sind einige Alphornfreunde und die meisten meiner Familienangehörigen in der Empfangshalle, wo ich einmal mehr ganz herzlich empfangen wurde. Auch war ein neues Familienmitglied dabei nämlich mein Enkelkind Gian, denn ich zum ersten mal life sehen und in meine Arme nehmen durfte, wurde ich doch während meiner grossen Weltreise Grossvater.           

   


Letzter Reisebericht meiner Weltreise

 

Mit dem verlassen von Neuseeland begann nun mein letzter Abschnitt der Weltreise und das heisst durch die Südseeinseln hoch bis nach Los Angeles, Las Vergas, Grand Canyon und Valley of Fire, dann nach Mexico-City, 

Costa Rica, Panama City, Quito Equador Galapagos Island und als Abschluss Sao Paulo Indaiatuba und Rio de Janeiro Brasilien.

Als erste Insel besuchte ich Fiji  Nadi, wo sich der Flughafen befindet. Anschliessend fuhr ich mit einem Taxi nach Viti Levu in mein gebuchtes Hotel. Weiter besuchte ich in einem Tagesausflug die weiteren Inseln Denarau und Mamanuca, die jedoch

für mein Bugets nicht in Frage kamen sind doch die meisten Hotels 5 Stern mit Preisen von mehreren Hundert Dollars pro Nacht. Auch die Hauptstadt Suva von Fiji hat mich interessiert und so war ich für einige Stunden vor Ort. Weiter ging's dann nach

Rarotonga Cook Islands. Rarotonga Avarua ist die Hauptinsel von mehreren Inseln wie Samoa, Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuoe, Mitiaro, Palmerston, Mauke und gehört zu dem South Pacific Ocean. Ich darf wohl Sagen dass diese Inselgruppe zu den schönsten Inseln gehören, die ich je gesehen und erleben konnte. Die Unterwasserwelt mit den verschiedensten Pflanzen, hunderten von verschiedenen Fischarten mit Farbenkombinationen, schöner geht es nicht mehr. Schnorcheln wurde ein Sucht von mir und ich werde mit Bestimmtheit jede Gelegenheit benutzen, diese Leidenschaft weiter zu Pflegen. Auch habe ich noch zwei weitere Schweizerehepaare kennengelernt, die meinen Alphornklängen zum Opfer fielen. Mit Samoa, Rarotonga und Aitutaki habe ich das Paradis auf Erden erleben dürfen und kann nur Dankeschön dem lieben Gott sagen, was er da für uns alles erschaffen hat und wir vernichten doch sehr viel ohne grosse Gedanken zu machen. Nach einem Monat im Paradies geht meine Reise weiter nach Los Angeles, was natürlich einen krassen Unterschied war. Ich hatte hier einige musikalische Verpflichtungen für einen Schweizer Jodler-Club von Los Angeles, des weiteren in einem Schweizer geführtes am Venice Beach. Leider war dies nur ein kurzer Aufenthalt hier am Venice Beach, doch wollte ich unbedingt den Grand Canyon und das Valley of Fire besuchen und somit musste ich nach Las Vegas Fliegen. Dort angekommen wurden doch meine Vorstellungen dieser Stadt total übertroffen mit dem was hier so alles gebaut und kopiert wurde, kann man kaum mehr übertreffen. Aus der ganzen Welt sind zum Teil Gebäude oder besser gesagt Stadtteile nachgebaut, so als Beispiel, Luxor Pyramide, Paris mit dem Triumpf-bogen und dem Eifelturm, Venedig usw. natürlich mit allen Raffinessen und Details, auch in den Hotelhallen die gefüllt waren mit Gamler-Automaten und Spieltischen. Ich habe mir dann einen Tagestripp für den Grand Canyon mit Helikopter gebucht und so sind wir natürlich mehrere Leute auch aus dem Nachbarland Österreich gestartet, zu unserem Abenteuer pur was auch richtig Spass machte. Zwei Tage später besuchte ich noch das Valley of Fire, was dem Wortlaut auch entsprach. Extreme Wärme mit 47° Grad und das am Morgen in diesem Valley das sehr schön und zu empfehlen ist, wenn man in unmittelbarer Nähe ist. Natürlich ist in Las Vegas auch das Spielen ein Thema, dass ich dann auch noch erfolgreich ausführte. Einem Alphornauftritt durfte ich auch hier machen, denn ich habe Grüsse aus Los Angeles an den Chef des Hofbräuhauses von Las Vegas überbracht und es fragte mich warum ich diese Leute kenne und so sind wir ins Gespräch gekommen. Zum Dank durfte ich einige Melodien im seinem Hofbräuhaus spielen. Nach 14 Tagen USA. hatte ich Mexico City auf meinem Reiseplan eingeschrieben, denn ich doch strikte einhalten konnte. Mexico City ist eine Riesen-Metropole mit über 27 Millionen Einwohnern und zweidrittel Leben in der Stadt. Auffallender Unterschied zu den USA. sind die fehlenden Hochhäuser moderner Art, denn die Mexicaner Leben in kleinen und bescheidenen Häusern doch sehr farbenfroh. Leider haben auch sehr viele keine Arbeit und Leben auf dem Existenzminimum, doch wenn sie die Gelegenheit haben zum Handel-treiben, dann machen sie das auch. Die Stadt selbst ist geprägt von den früheren Herrschern, denn mächtige Gebäude gebaut im Jugendstil oder älter und prägen das Bild des Zentrums, dann die vielen Gotteshäuser und der Zitadellen die auch am Zerfallen sind. Auch sehr aufgefallen war mir die Präsenz der Polizei und des Militärs, habe ich doch auf meiner ganzen Weltreise noch nie so viele Sicherheitsleute gesehen wie hier in Mexico City. Was wäre Mexico ohne den Besuch der Pyramiden, ja die wollte ich natürlich auch gesehen haben uns so habe ich mir diesen Ausflug auch gebucht. Mit einem Bus der Cityliner sind wir dann für einen ganzen Tag unterwegs zu den Sehenswürdigkeiten , den Pyramiden von Teotihuacán und natürlich mit dem Alphorn was einmal mehr für Aufregung sorgte. Eigentlich wollte ich auf einer Pyramide eine Melodie spielen, doch die Sicherheitsleute haben mir das untersagt und argumentiert das ich die" Seelen wecke ", was ich dann auch respektierte und verstanden habe.

Nach unzähligen Ausflügen und Besichtigungen der mexikanischen Grossmetropole und deren Aussenbezirke verabschiede ich mich nach gut 14 Tagen und Fliege nach Costa Rica, San José für 21 Tag mit anschliessender Rundreise durch Costa Rica und das von San José nach Talamanca, Pococi, Sarapiqui, Parque National Braulio Carillo, San Carlos, Fortuna Alajuela, Puntaneras & Guanacaste, Abangares, Aguirre, Orotina & Quepos und zurück nach San José. Mit der Rundreise startete ich eine neue Aera von Reisen, nämlich Ich war mit dem Bus, dem Schiff, dem Fahrrad, dem Traktor durch ganz Costa Rica unterwegs. Immer wieder in kleinen Hotels abgestiegen für ein bis zwei Tage und dann wieder weiter. Das wirklich eindrücklichste Erlebnis dieser Reise war die Begegnung mit den grossen Meeres-Schildkröten in Pococi, die in der Nacht das Festland aufsuchten um ihre ca. 100 Eier in die von ihnen selbst gegrabenen Höhlen zufüllen und wieder zu schliessen um dann wieder ins Meer zurückzukehren. So bin ich in einer Gruppe zum Nationalpark gekommen, der durch Ranger's sehr streng bewacht wird. Sie haben uns dann abgeholt zum richtigen Zeitpunkt wo sie uns an die Löcher brachten. Erst konnten wir Beobachten wie die Schildkröten an Land kamen, dann wie sie die Böschungen besteigen und zu ihren Löcher gehen um die Eier abzulegen und letztendlich wie viel Zeit sie brauchten um ihre Eierablage wieder zuzudecken. Die Eier sind in der Grösse eines Tennisballes und die Rangers haben uns erlaubt die Eiablage zu Beobachten, jedoch durften wir keine Bilder machen. Das ganze Prozedere der Eiablage, schliessen und wieder zurück ins Meer benötigt beinahe 2 Stunden. Weiter der Tripp mit dem Traktor nach Sarapiqui Maqsasay Lodge war schon etwas sehr ausgefallenes, weil wir doch einen Traktor mit Anhänger benötigten um überhaupt an diesen wunderschönen Ort gelangen konnten. Die starken Regenfälle der letzten Tagen hat in Costa Rica doch einige Strassen praktisch unpassierbar gemacht, doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und das hat uns sehr gut gefallen. Nach drei Tagen kamen wir nach San Carlos Alajuela & Fortuna und 2 Tage später fahren wir nach Puntaneras & Guanacaste. So konnten wir einige Aktivitätten machen indem jeder Teilnehmer selbst für sich die Wahl hatte für Hang-Bridge- Heiking, River-Rafting Quatt-driveing usw. So konnten wir auch zu den Heisswasserquellen zum Baden und schwimmen. In Puntanero übernachten wir 2 mal und machen ein Zip line Tripp ehe wir dann nach Garabito & Quepos kommen. Hier besuchen wir den Manuel Antonio N.P. den Playa Espadilla, den alten U.S.Bomber an der Strasse und als Abschluss dieses Tripp noch eine Schnorchel-Crouse in Quepas und dann zurück nach San José, wo dann dieser Tripp ein Ende hatte. Am 28.Juli geht meine Reise weiter nach Panama City, wo ich wiederum zuerst einige Tage Panama geniesse und dann wieder einen Tripp durch ganz Panama machte. Ich besuchte Panama, weil ich schon einmal den Panama-Kanal vor 46 Jahren befahren habe und in der Zwischenzeit wurde ja bekanntlich der Kanal noch einmal ausgebaut. Also mein Hauptziel war der Panama-Kanal und was sich so in der Umgebung veränderte. Auch Panama-Ctiy was damals doch um einige Millionen von Bewohnern kleiner als Heute. Dann war die City selbst die mich sehr Interessierte, so zB. der Revolutions-Tower, die Metro und das ganz alte Panama-Historica wo doch sehr viele Häuer eine totale Renovation erfahren. Noch sind viele Gebäude nur gesichert, dass das bestehende Mauerwerk nicht zusammenbricht. Am 2.August war es wieder soweit das mein Tripp durch Panama gestartet wurde und wir fliegen nach David und werden dort per Bus nach Boquete gefahren, wo wir 2 Nächte bleiben um einen National-Park zu besuchen der sehr viel Vögel hatte, doch leider nur sehr wenige zu Gesicht bekamen. Der nächste Tag war für jedermann frei für River-Rafting, Heiking, Horse-Riding usw. Leider konnte ich gar nichts unternehmen, weil ich an diesem Tag mich kaum bewegen konnte hatte mich "die Hexe" erwischt! Der Tripp ging am 03.08.15 weiter und wir fuhren auf der einzigen Verbindung von der Atlantik Küste zur Caribian Küste durch sehr wilde Täler oder besser gesagt durch den Urwald bis zu einem Punkt, wo dann diese Hauptstrasse blockiert war, durch einheimische Ureinwohner denen doch sehr viel untersagt wurde von der Regierung verweigert wurde. So will der Staat die Energiequellen dieser Ureinwohnern nicht mehr bezahlen und vieles andere dazu und so kam es dann zu diesen Protesten die wir insgesamt 3 x erleben mussten, so war die erste Sperre knapp 4 Std. die 2 Sperre 1 1/2 Std. und die letzte noch 3/4 Std. was dazu führte das wir das letzte Boot noch erwischten um nach Bocas del Toro zu kommen. Wir sind in einem wunderschönen Hotel unmittelbar am Meer einquartiert und besuchten jeden Tag eine neue Insel, einen anderen Beach, einen N.P. usw, ehe wir uns wieder verabschieden mussten um unsere Rückreise per Bus zurück an den Atlantik Flughafen David zu tätigen. Wir kehren am 08.08.15 wieder zurück nach Panama-City, wo wir mit einem anschliessenden Nachtessen, freundschaftlich trennten. Am nächsten Morgen jedoch waren wir noch 5 Personen die einen Tripp zu den Ureinwohnern von Panama machten. Wir hatten einen privaten Taxi der sich mit diesen Ureinwohnern sehr gut verstand, der uns zu dieser Gruppe der Colôn-Indianer brachte, die hoch im Norden von Panama leben und ihre eigenen Kulturen, Schulen usw. pflegen. Wir wurden mit einem Einbaum-Boot abgeholt um zu ihrem Reservat zu gelangen. Vor Ort angekommen wurden wir musikalisch Empfangen und zu Speis und Trank geladen das sie vor unseren Augen zelebrierten. Weiter wurden uns ihre Tänze sowie ihre Schmuck-arbeiten gezeigt, die sie uns zum Kauf angeboten haben. Wir kehrten Zeitig zurück zum Flughafen von Panama, denn alle haben Ihre Flüge die sie zurück in ihre Heimat oder aber weitere Destinationen bringen auf ihrer Reise. Meine Reise geht nun weiter nach Equador Quito, wo ich einige Tage in der Historic-City verbringen durfte. Leider musste ich erfahren, dass ausgerechnet in diesem Zeitpunkt ein spektaluär's Notgesetzt in Kraft getreten war, nämlich das Notrecht und das heisst wiederum Ausnahmezustand, Ausgangs und Demonstrationsverbot, Sonderrechte des Militär's und der Polizei usw. So habe ich mich bei der Hotelreception erkundigt wie gefährlich sich die ganze Lage entwickeln kann und sie meinten dann ganz Cool, man solle das Zentrum, der Grande Plaza meiden ansonsten keine Einschränkungen bekannt seien. Mein Hotel selbst war unmittelbar neben diesem wunderschönen Platz und ich war gezwungen mich wohl oder übel durch diese Sperren von der Polizei und des Militärs zu bewegen, dass ich wieder zurück zum Hotel kam. So machte ich verschiedene Ausflüge in die weitere Umgebung der Stadt Quito, was für mich wirklich eine sehr schöne und saubere Stadt war. So habe ich auch den City-Bus benutzt um noch ein grösseres Umfeld zu bestaunen. Am 20.08.15 Habe ich noch eine spezielle Buchung gemacht im Hotel, so dass ich am nächsten Tag einen Chauffeur mit Auto bekommen habe um einen ganz speziellen Ort zu besuchen mit dem Namen Reserva Goebotanica Puluuahua was vor 200 Jahren noch ein Vulcan war und dem Mitad Del Mundo oder beim Equator-Punkt 00'00'00 was wirklich ein besonderer Punkt war. So ein Beispiel, dass die menschlichen Kräfte in der südlichen Hemmnisfähre stärker sind als wie in der nördlichen! Dass das Wasser nicht gleich abfliesst im Norden oder im Süden usw. Der Mittelpunkt der Erde ist unweit von Quito entfernt und das heisst nur knapp 1 1/2 Std. ausserhalb der City. Am 23.08.15 war meine Weiterreise im Programm und ich Flog dann von Quito nach Guayaquil mit Zwischenlandung und dann direkt nach Baltra Galapagos Island. Dort wurden ich bereits erwartet von einer Schiffs-Crew die mich und natürlich auch andere Teilnehmer zu unserem Boot brachten das wir für 9 Tage gebucht hatten. Isabela heisst die erste Insel die wir erkunden und das heisst wir sind 10 Teilnehmer plus zwei Führer die uns zum Vulkanrand des Vulkans Sierra Negra führten, was einen wunderschönen Ausblick über den Kraterrand bot. Der Sierra Negro war vor ca. 200 Jahren das letzte mal aktiv und somit auch nicht wirklich gefährlich. Die Marschzeit war knapp 4 1/2 Std. Marschzeit, plus eine Stunde Busfahrt zum Fusse des Vulkans. Anschliessend kehren wir zurück auf's Boot zu einem Apero wie das so üblich war. Denn früheren Nachmittag benutzten wir dann zum Landgang und das war einen Spaziergang zu einem Flamengo Teich mit vielen Flamingo's. Anschliessend besuchten wir eine Schildkrötenfarm die sich bemüht ältere Tiere zu schützen und Jungtiere zu züchten und aufzuziehen. Nach diesen Besuchen kehrten wir zum Boot zurück und hatten relativ viel Freizeit und so konnten wir ein wenig Sonnenbaden oder Lesen usw. Das Nachtessen war auf 07.00pm. angekündigt doch zuvor ist täglich ein Briefing für den nächsten Tag, was so alles zu beachten bezw. zu sehen sein wird. Das anschliessende Nachtessen schmeckte uns ausgezeichnet gab es täglich eine Suppe, ein Hauptgang und ein Dessert. Nach dem Nachtessen war dann noch die Vorstellung der gesamten Crew und der Beteiligten Gästen. Voller Zuversicht und Hoffnung trinkt man noch ein Glas und geht dann friedlich in seine Kabine zum Schlafen. Die Tagwache ist auf 07.00am. und um 08.00am. war Landgang mit guten Schuhen angesagt. Die Insel Rabida ist unser Ziel und wir bewandern diese rund 2 Std. und konnten doch verschiedene Wildtiere beobachten wie zB. Wasser-Land, Liguane, Krappen, Seelöwen, verschiedene Vogelarten, Echsen, Pelinkane, Pinguine und verschiedene Pflanzen, Kakteen  usw. und ganz speziell natürlich der rote Sandstrand. Um 10.00am. sind wir wieder an Bord und behändigen uns einen Neoprenanzug, Flossen und Taucherbrille und vergnügen uns dann mit Schnorcheln um die Kliff's und in dem türkisblauen Meer bis 11.00am. 11.30am haben wir unseren Lunch und fahren während dem Mittagessen zur nächsten Inseldie wir anschliessend gleich wiederum bewandern. Nach der Bewanderung kehren wir zurück und um 04.00pm. begaben wir uns in die kleinen Boote die uns zum nächsten Schnorchelplatz brachten. Unsere Zeit war jeweils ca.1 1/2 Std. zum Schnorcheln, bevor es dann wieder zurück auf unser Boot ging. Nach der Rückkehr hatten wir einen Apero und um 06.30 Briefing und anschliessend unser Dinner. Und was das Schnorcheln betrifft war für mich kaum vorstellbar, dass man so angesteckt wird das man die ganze Zeit in der Unterwasserwelt verweilen möchte. Wir Schnorcheln mit den farbigsten, kleinsten und grössten Fischen und schwimmen zum Teil um die Wette! Von den Makrellen zum Tuna-Fisch, von den Hai-Fischen bis zu den Manta's und Stachelrochen, von den Seelöwen bis zu den Dlephinen und natürlich von den Korallen und Schildkröten haben wir einfach alles erleben dürfen. Die Insel Sanitiago ist unser nächstes Ziel und um 08.00am. sind wir schon zum Landgang bereit, steigen in unsere kleinen Boote und werden an Land gebracht. Hier haben wir alles zum Schnorcheln mitgenommen und werden anschliessend an die Wanderung Schnorcheln. Aus dieser Insel Sanitiago ist der Sandstrand Schwarz, auch die wenigen Felsen und Steinplatten sind Schwarz doch ein wenig Vegetation hat es auf jeder der Inseln. Wir finden Krappen in allen Grössen und Farben, Liguanen, Echsen, Seelöwen und verschiedene Vogelarten. Nach dem Schnorcheln mussten wir zurück auf unser Boot zum Lunch um 11.30am. Anschliessend um 01.30pm. machten wir eine Schlauchboots-tour mit Schnorcheln, weil wir um 03.00pm. wieder an Bord sein m ussten. Unser Boot macht wieder eine Weiterfahrt zu der Insel Seymour Norte das eine Zeit von knapp 4 Std. in Anspruch nahm. Denn Rest des Nachmittags verbrachten wir zum Teil auf Deck oder am Schlafen usw. Doch um 06.30pm. war wiederum Briefing für den nächsten Tag, Apero Coktail und dann das Dinner. Ausführliche Gespräche und Fotobesichtigungen waren nach dem Nachtessen das Hauptthema bevor wir uns zur Bettruhe zurück zogen. So gegen 08.00pm. sind wir auf der Insel Seymour angekommen und haben dort geankert. Am gestrigen Briefing haben wir dann erfahren, dass doch einige unserer Gruppe das Schiff verlassen werden und neue Teilnehmer dazu stossen. So konnte man diese Tour verschiedentlich Buchen 5 Tage, bezw. 4 Tage was ich nicht wusste, doch das schönste hatten nur jene die mit mir die 9 Tages-Tour gemacht haben. 7 von 10 Personen sind ausgestiegen und neu dazu gestossen waren nur 5 Personen. Die Teilnehmer waren aus den USA, Canada, England, Schottland und ich aus der Schweiz. An diesem Tag war ja nur der Wechsel der Gruppen und keine grossen Aktivitäten und das heisst wir verbrachten einen genüsslichen Tag an Bord unseres Schiffes mit dem verteilen der Tauchanzüge und der Schnorchel-Ausrüstung. Anschliessend begaben wir uns auf unsere Boote die uns an Land brachten. Wir besteigen einen kleinen Bus und fahren, in den N.P. Plazas Isler wo wir Flamingos und andere Vögel beobachten konnten. Nach einer kurzen Wanderung kommen wir zu einer Aufzuchtstation von Schildkröten jeglicher Art und Grössen. Auf einer Fläche von etwa4 Fussball-Felder sind jede Grösse von Schildkröten in riesigen Parkanlagen mit Wasser, Tümpel, Sträucher und Bäumen untergebracht. Alle haben eine Nummer im Panzer eingebrannt und können kontrolliert aufwachsen, nur die geschlechtsreifen Tiere werden wieder in die Freiheit gebracht und ausgesetzt. Auch haben sie einige klimatisierte Räume mit Brutkästen für die Eier der Schildkröten die nach dem Schlüpfen kontrolliert aufwachsen können. Gegen Abend kehren wir zurück zu unserem Boot, wo wir anschliessend mit einem Apero begrüsst werden. Das anschliessende Briefing gibt uns bekannt was am nächstfolgenden Tag für ein Programm auf Santa Cruz im Raum steht. Am Morgen beginnen wir wiederum mit einer kleinen Schlauchbootsfahrt an Land und besteigen einen Bus der uns in den N.P. von Santa Cruz, Los Gemelos führt. Mit einer kleinen Wanderung durch diesen N.P. kommen wir zu einem Dienstgebäude der Ranger's die uns zuvor über diese Riesenschildkröten einiges erzählen, ehe wir uns ins Gelände begeben können wo sich doch mehrere bis 300 Kg. schweren Schildkröten aufhielten und genüsslich in der Wildnis ihr Futter zu sich nahmen. Für alle Teilnehmer unserer Gruppe war dies wohl der Höhenpunkt des "Galapagos-Tripp's", denn so einem schönen und mächtigen Tier zu begegnen war wirklich ein Erlebnis besonderer Art! Mit einer kleinen Wanderung durch diesen N.P. kommen wir zu einem Dienstgebäude der Ranger's die uns zuvor über diese Riesenschildkröten einiges erzählen, ehe wir uns ins Gelände begeben können wo sich doch mehrere bis 300 Kg. schweren Schildkröten aufhielten und genüsslich in der Wildnis ihr Futter zu sich nahmen. Für alle Teilnehmer unserer Gruppe war dies wohl der Höhenpunkt des "Galapagos-Tripp's", denn so einem schönen und mächtigen Tier zu begegnen war wirklich ein Erlebnis besonderer Art! Auf die Mittagszeit kehren wir auf unser Boot zurück zum Lunch und einer kurzen Weiterfahrt mit unser nach Santa Fé, wo wir nochmals einen Landgang machen durften und das heisst zuerst mit den Schlauchbooten der Nordküste entlang und anschliessend auf der Südküste nochmals eine Wanderung bei der wir einige Land-Liguane, Seelöwenbabys, Schlange, Grau-Pelikane usw. beobachten konnten. Wir kehrten nach einer schönen Wanderung auf unser Boot zurück und wurden mit einem Apero empfangen. Unser nächster Termin war wie gewohnt das Briefing für den letzten Tag an Bord des Schiffes "Monserrat" und anschliessend das Dinner. Nach dem Dinner unterhielten wir uns gemeinsam mit Adressen und E-Mail austauschen ehe wir zu Bett gingen. Die ganze Nacht durch waren wir auf Fahrt und kommen sehr früh auf San Christobal Nord an. Das Frühstück wurde schon auf 06.30 angekündigt, weil wir nochmals eine sehr schöne Wanderung durch eine kleinere Schlucht bis zum Gipfel und zurück machten das doch an die 3 Std. dauerte. Anschliessend war uns noch einmal Schnorcheln vom Strand weg erlaubt worden bevor wir dann um 10.00am. zurück gingen auf unser Schiff um die letzte kleine Insel "Isla  lobas" anzusteuern. Vor Ort angekommen, konnten wir das letzte mal unsere Neopren Anzüge sowie die Schnorchel Ausrüstung aktiv einsetzten. Leider war hier das Wasser sehr kühl und man konnte nicht mehr so ausgiebig lang im Wasser verweilen, hatte man schon zu kalt. Nach einer Stunde kehren wir auf unser Boot zurück und reinigen alle Utensilien, so da die nächsten Gäste wiederum eine gereinigte Ausrüstung beziehen können. Unser Boot fährt nun in den Hafen von San Cristobal und wir verbringen vor Anker die letzte Nacht an Bord. Der Morgen naht und wir gehen bereits um 08.00am. von Bord und besuchen dort noch einmal ein kleines Museum das aufzeigen soll, wie die Inselgruppem "Galapgos" entstanden beziehungsweise wie sie dann besiedelt wurde. Nach gut 1 1/2 Std. werden wir zum Flughafen tranveriert wo unsere Flüge in alle Richtungen gebucht waren. Ich persönlich Fliege direkt nach Sao Paulo Brasilien und das heisst zuerst nach Quayaquil mit Anschluss nach Quito. Hier übernachten und am nächsten Tag ab Quito nach Panama mit Zwischenlandung und anschliessendem Weiterflug nach Sao Paulo, wo ich meinen letzten Monat in Brasilien verbringen werde.    


Reisebericht 3

Australien, Tasmanien und New Zealand

 

Mit dem verlassen des asiatischen Raumes, werden die Temperaturen wieder angenehme und das heisst nicht kälter, jedoch nicht mehr so Schwül-Nass. Der Flug von Kuala Lumpur nach Perth in Westaustralien am 05.02.15 dauerte gut 5 1/2

Std. und war sehr angenehm und vor allem kein Stress. Alles verläuft planmässig (Gepäck Zoll Immigration usw.). Auch meine Unterkunft finde ich sehr schnell. Meine Kontakte zum Schweizerclub zu den Jodlern war sehr gut vorbereitet.

Peter Müller ein langjähriges Mitglied und Organisator hat mich 2 Tage später vor Ort begrüsst und gleich eingeladen mit ihm den Tag zu verbringen. So konnten wir den organisierten Festauftritt in Perth durchsprechen das dann wiederum 2 Tage später über die Bühne ging. Wir waren 6 Alphornspieler, 14 Jodler, Gitarre, Kontrabass, Handorgel und Schwyzerörgeli am spielen beteiligt. Einen sehr gelungener freundlicher und heiterer Jodlerabend ging leider zu früh zu Ende, da verschiedene Mitglieder am nächsten Tag wieder arbeiten mussten. Am 15.02.15 verlasse ich Perth in Richtung Adelaide mit Ankunft am 23.02.15 und einer Gruppe von Leuten in gemischtem Alter aus Deutschland, England, Holland, Korea,Canada,USA und der Schweiz. Der Chauffeur eine junge 26 jährige Australierin die das Leben noch geniessen will. Wir fahren jeden Tag zwischen 550-650 Km. wohl noch mit Stopp's zum Einkäufe tätigen, Lunch, Beach, Kaffeehalt und Nachtessen und das jeden Tag. Gefahren waren wir am 1 Tag über York, Hyden bis Esperance. Unter freiem Sternen-Himmel schläft sich gut und wir bleiben eine zweite Nacht, bevor wir weiterziehen. Den Tag brauchen wir für eine schöne Wanderung durch den Cape Le Grand Nationalpark, wo wir auch die ersten Känguru's am Strand antreffen. Der zweite Tag besteigen wir den Mt.Cape natürlich mit Alphorn  wo ich auf dem Gipfel einige Melodien ins Tal blase. Anschliessend fahren wir nach Fraser Range wo wir wieder unter freiem Himmel übernachten. Einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben wir hier bevor wir wieder weiterfahren nach Cocklebiddy, Madura, Eucla, Border Village und Nullarbor Nationalpark in dem wir Übernachten. Am frühen Morgen machen wir uns auf den Weg zum mit den Delphinen und Seelöwen zu Tauchen. Von hier fahren wir in Richtung Südaustralien Yalata, Ceduna, Talia und zur Venus Bay wo wir Sanddünen besteigen und mit Surfbrettern runter fahren. Dann an die Tumby Bay, Sleaford Whalers Way und übernachteten dort, hatten grosses Glück weil wir so viele Kualas und Papageien vorgefunden haben. Der nächste Morgen brauchten wir wieder zum Einkäufe zu machen in Port Lincoln und anschliessend zum Thuna-Fischtauchen. Ein Erlebnis besonderer Art das ich persönlich nicht erlebt habe, denn es waren zu viele Personen noch von anderen Booten auf dieser Fisch-Farm. Anschliessend besuchen den Nationalpark Port Lincoln mit der Memory Cove und dem Lincoln Denkmal. Wir fahren weiter nach Green Patch, Tumby Bay, Arno Bay und zu dem Camping Ressort Cowell und übernachten das letzte Mal unter freiem Himmel. Einen wunderschönen Sonnen-Untergang erfahren wir als Abschlussgeschenk ehe wir am nächsten Tag  In die City Adelaide kommen. Der letzte Morgen wo wir früh aufstehen um in den Mount Remarkable Nationalpark Windsor zu kommen. Wir fahren über Whyalla, Port Augusta in den Nationalpark, wo wir die letzte sportliche Aktivität mit einer 2 Std. Wanderung abschliessen. Nach der Wanderung geniessen wir noch den letzten Lunch, wo wir noch sehr erfreulich von zwei Leguanen überrascht werden. Der eine sicher 1,8 Meter der letztere ist auch etwas später dazu gestossen und nicht so gross ca. 1,2 Meter lang. Auch haben wir noch Känguru's und Wildenten gesehen. Wir besteigen den Bus das letzte Mal und nehmen die letzten 140 Km. unter die Räder ehe wir am 23.02.15 in Adelaide gegen 17.00 pm. ankommen. Hier werden nun alle Teilnehmer in die verschiedenen Hotels wo jeder gebucht hatte verteilt. Wir kommen noch einmal alle zusammen zum letzten gemeinsamen Nachessen und zur Verabschiedung aller Teilnehmer. Es bleibt mir nur eine Nacht hier in Adelaide und so Fliege ich am nächsten Morgen nach Hobart in Tasmanien wo ich für 8 Tage ein Auto gemietet habe um das schöne Tasmanien zu geniessen. Am Flughafen angekommen kann ich mein gemietetes Auto in Empfang nehmen und ich fahre auch gleich los. Zuerst in die City um mich auf dem Tourist-Office zu informieren und dann ging's los nach Tarraleah, eine wunderschöne Anlage mit verschiedenen kleinen Häusern die der Hotelkette angeschlossen sind. So habe ich für mich alleine ein kleines Paradies Häuschen für eine Nacht. Mein Ziel jedoch war am Morgen am Lake St.Clair zu sein, denn ich plante hier eine schöne Wanderung von 3 bis 4 Std. im National-Park von Cradle Mountain zu machen und das hat sich sehr gelohnt. Die verschiedenen Bäume und Pflanzen, die Tierwelt wie die Vögel, die Seen und nicht zuletzt die Ruhe die ich geniessen konnte. Am späteren Mittag habe ich meine Fahrt wieder aufgenommen bis nach Deloraine, wo ich mich auch für eine Nacht einquartierte in einem schönen British Jugendstil Hotel. Das Wetter war ausgezeichnet bis zum heutigen Morgen, wo es doch ein wenig bewölkt und regnerisch war, was meiner Weiterreise kein Hindernis war. Ich fahre frühzeitig ab denn ich will an die Ostküste nach Swansea. So fahre ich über Launceston, Camell Town, zuerst nach Bicheno und dann nach Swansea wo ich für zwei Nächte bleiben will. Ich glaube ich habe das Glück gemietet, hatte ich wiederum eine schöne angenehme Lodge gefunden unmittelbar an einem Strand, der sogenannte Nine Mile Beach. Nach der Einquartierung habe ich mein Alphorn mitgenommen und habe einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, zwischen durch einige Melodien gespielt und anschliessend zum Nachtessen gegangen. Ich habe mir für diesen Abend ein feines Fisch-Restaurant ausgesucht und dann höre ich auf einmal "Schwyzerdütsch" am Nachbartisch. Es brauchte nicht lange und wir waren gegenseitig ins Gespräch gekommen. Eine Familie aus Sidney, Peter ist ein ausgewanderter Schweizer, Susan eine Australierin. Nach dem köstlichen Nachtessen verabschiedeten wir uns, denn sie wollten noch weiterfahren in Richtung Nordostküste. Das Fischerdorf selbst hatte einen sonderbaren Reiz auf mich und ich besuchte dort das Museum, der Jachtclub, verschiedene Sehenswürdigkeiten wie die Kirche, das Tourist-Office usw. Das Nachtessen habe ich mir von einem Shop geholt und habe es in meinem Zimmer eingenommen da ich noch einige Vorbereitungen zu tätigen hatte. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhr ich weiter in Richtung Triabunna, wo ich wieder Übernachtete. Hier angekommen löse ich ein Ticket für die Ferry nach Maria Island, wo ich wiederum ausgerüstet mit Alphorn das Histric Settlement Reservate bewandere. Zuerst war ich ganz alleine auf diesem Tripp, doch auf einmal wurde ich von einem "Wumba" Tier überrascht. Es entspricht unserem Murmeltier, doch ist das Wumbatier Doppelt so gross wie das Murmeltier. Das Tier selbst schenkte mir keine Beachtung obwohl ich bis an 3-4 Metern vor ihm stand. Ich habe doch einige Bilder schiessen können ehe ich mich weiter orientierte zu der Yellow-Stone Bucht, die ich auf dieser Wanderung antreffen sollte. Auf einmal war ich wieder ausserhalb vom Walde und eine Fährte führte mich direkt zu diesem Standort der Yellow-Stone Bucht. War ich doch zuerst ganz alleine kamen später dann mehr und mehr Personen hinzu. Bei dieser Gelegenheit habe ich natürlich mein Alphorn zu Nutze gemacht und jemanden gebeten für mich einige Bilder zu schiessen. Die meisten Leute haben noch nie so ein Alphorn klingen gehört geschweige noch gesehen und waren hell begeistert. Im Anschluss mussten wir an die Rückkehr denken, denn die Ferry fährt das letzte mal an diesem Tag. Zurück im Dorf habe ich mich dann in einem Motel einquartieren können mit Nachtess und Frühstück zu einem sehr günstigen Preis. In der Frühe des Tages verlasse ich dieses Fischerdorf in Richtung Sorell, wo ich ein B + B für zwei Nächte nehme. So hatte ich genügend Zeit zur Marion Bay zu kommen. Anschliessend den National-Park Forestier Peninsula mit Port Arthur, White Beach und zurück nach Sorell zu erkunden. Am nächstfolgenden Tag fuhr ich zum Campridge Airport von Tasmanien und buchte mir einen Tripp in den Southwest National-Park Melaleuca, Bathurst Harbour Marine Reserve, wo wir den ganzen Tagüber verbrachten. Nach der Rückkehr in Sorell genoss ich die letzte warme Mahlzeit. Früh am Morgen packte ich mein Hab und Gut um rechtzeitig auf den Flughafen von Tasmanien zu kommen. Musste ich noch meine gemietetes Fahrzeug abgeben.

Am frühen Mittag hatte ich meinen Flug zuück nach Adelhaide, wo ich die selbe Lodge benutzte wie in der ersten Nacht. Der nächste Tripp steht an mit der Reise von Adelaide nach Alice Springs. Am frühen Morgen des 10. März 15 starten wir in Adelaide auf einen 6 Tages - Tripp, vorerst nach Clear, Wilmington Mount Remarkable Conversation und bewandern in diesem Reservat den Alligator George Trail, eine wunderschöne Schlucht mit Gesteinsmassen wie riesige Steinplatten übereinander geschichtet, ehe wir uns in Quorn zur Erholung und Übernachtung einquartierten. Am nächsten Tag fahren wir über Woomera, Glendambo bis ins Coober Pedy. Coober Pedy ist besser bekannt als Opal-Minen City, wo über Jahren die schönsten Opale geschürft werden. Wir erreichen diese Opalminen-City am frühen Nachmittag und haben genügend Zeit um sich ein Bild machen zu können, was so alles getrieben wurde in dieser Minenstadt. Auch hat es genügend Geschäfter die ja noch so gerne Opal's verkauften. Wir verlassen diese Minen-City am frühen Morgen des 12. März 15 in Richtung Mutitjulu, Ayer's Rock (Uluru) ins Northern Territory Ghan, Erlunda Uluru-Kata Tjuta National Park Yulara, wo wir auch unsere Übernachtungen hatten. Wir waren für 2 Nächte hier in Yulara, ehe wir am 14.März frühmorgens in Richtung Petermann Watarrka National Park im Kings-Canyon die letzte Übernachtung hatten, bevor es dann am 15. März in Richtung Arumbera nach Alice Springs weiter ging. In Alice Springs angekommen beziehen wir unsere letzte Schlafstation und wir treffen uns alle noch einmal zu einem gemeinsamen gemütlichen Nachtessen in der City, ehe wir uns voneinander verabschiedeten. Ich persönlich Fliege nach Auckland weiter, wo ich für ein paar Tage verweilen darf. Auckland ist ja nich nur eine kleinere City, nein sie ist die City mit rund 40 % aller Einwohnern von ganz New Zealand.

 

 

KIWI Experience-Tripp 22. März 15 durch die Nord-Insel bis nach Wellington und durch die Süd- Insel nach Queestown und zurück nach Auckland am 12. Mai 15.

 

In den frühen Morgenstunden des 22.März 15 verlasse ich mit einem KIWI Experience Bus die City von Auckland in Richtung Norden und das heisst Whangarei, Paihia-Bay of Island wo wirdie erste Übernachtung hatten. Wärend der Fahrt bis hier hin, erklärt uns der Chauffeur das wir die Möglichkeiten haben dies oder das als Aktivität vor Ort zu machen. Die einen wollten Hochseefischen, die anderen Delphine-Tauchen und ich habe mich für das Sky-Diving entschieden. Noch am Ankunftstag wurde ich dann abgeholt und so durfte ich mein erster Absprung aus 16`000ft. oder 4600m machen. Das war ja schon ein Erlebnis erster Klasse, doch auch die andern hatten ihren Spass bei ihren Aktivitäten. Habe ich mir doch noch einen kleinen Trink und ein feines Nachtessen zur Feier des Tages geleistet.

Der zweite Tag war wiederum viel versprechend, denn wir fuhren zum nördlichsten Punkt der Insel und machten Dorf eine Cape Wanderung zum Cape Reinga. Nach gut 3 Std. kehrten wir zurück zuerst an die Tapotupotu Bay, dann nach Te Paki zum Sand-Dünen boarding und zum krönenden Abschluss fahren wir mit dem Bus auf der Ninety Mile Beach hinunter bis nach Ancient Kauri wo wir wieder die normale Strasse benutzten um nach Paihia-Bay of Island wo wir die letzte Übernachtung machten zu kommen. Am 24.03.15 kehren wir zurück nach Auckland. Es gibt erneut eine Übernachtung in Auckland ehe wir Weiterfahren mit neuen Teilnehmer der Reise. 25.03.15 Abfahrt in Auckland nach Wiri, Bombay, Waitakaruru, Thames, Pukepoto, Whenuakite, Hahei, Coromandel Forest Park, Waikato und Hot Water Beach. 2/3 der Gruppe hat sich für einen speziellen Tripp angemeldet, nämlich das Black Water Rafting was wirklich ein neues Erlebnis war für mich. Du hast einen Tauchanzug mit Schuhen, ausgerüstet mit einem grossen Schlauch und ab geht es in die Schlucht des Abenteuers. Erste Mutprobe gleich zu Beginn, rückwärts mit dem Schlauch am Gesäss ins fliessende Wasser springen das ca. 4 m tiefer unter dem Steg durch fliesst. Und so geht es weiter mit dem Einstieg dann über Schnellen, Wasserfälle, Seen und sehr enge ziehende Schluchten bis zum Ausgang, wo wir knapp 2 Std. später ankommen. Zum Teil erschöpft aber total Happy das wir alles gut überstanden hatten.

Wir Übernachten auch hier vor Ort in Waitomo, doch der nächste Morgen kommt bestimmt und so fahren wir mehr und mehr in Richtung Süden. Zuerst wieder durch den Nationalpark, dann nach Karangahke, mit dem ersten Stopp und der Besichtigung einer alten Mine, weiter nach Patetonga, Otway, Morrinsville, Te Awamutu-Waipa, Otorohanga, Waitomo Central, Rotorua Central, wo wir wieder Übernachten. Am Abend waren wir alle Eingeladen bei den Einheimischem Maori in Tumunui Culture Expenience den ganzen Abend mit ihnen zu verbringen. Sie haben uns mit einbezogen und ihre Vorführungen und Tänze mit uns zelebriert. Als Höhenpunkt dann, waren wir alle eingeladen zu ihren Nachtessen das sie im Erd-Ofen für uns gekocht haben. Für einmal nicht ausgeschlafen geht es am Morgen schon wieder weiter, doch bevor wir die Ortschaft verlassen besuchen wir noch eine weitere Kulturstätte "Te Puia" des Maori-Stammes. Hier werden die verschiedensten Skulpturen schulmässig erstellt und kursmässig angeboten. Auch haben sie eine grössere Fläche von Grundstücken, in denen auch Heisswasser-Quellen vorkommen. Für uns haben sie sogar frische Eier in diesen Quellen gekocht, wirklich gut. Nach der Besichtigung dieser Stätte fahren wir weiter nach Taupo, wo wir am 28.03.15 ankamen. Wiederum wurde uns allerlei Aktivitäten angeboten wie zb. noch einmal Sky-Diving, Quat-drvie, Selling-cruise usw. Mehr als die hälfte der Leute haben Sky-diving gebucht und wenige ach ich den Selling-Tripp. Wir Übernachten hier 2 Mal, denn unser Bus hatte eine Panne mit der Batterie und so mussten wir den Bus wechseln. Mit dem neuen Bus geht die Reise weiter ins nächste Abenteuer das heisst erst mal ins River-Valley, wo Hors-raiding, River-Rafting, Wandern angekündigt war. Ich persönlich habe das Wandern vorgezogen, konnte ich auch mein Alphorn mitnehmen und unterwegs ein wenig spielen. Einige machten River-Rafting und die letzteren waren beschäftigt mit Hors-raiding. Auch hier haben wir 2 Nächte und am 31.03.15 verlassen wir das River-Valley wieder, war doch die Anreise und Abreise etwas zu lange. Und schon ist am 31.03.15 der letzte Reisetag der Nordinsel Tatsache und gegen den Abend hin erreichen wir die Grossstadt Wellington mit etwas über 400`000 Bewohnern. Ich bleibe für einige Tage in Wellington und besuchte verschiedene Stadtteile, wie das Parlament, das alte Gouverment-house, Mount Victoria, Cable Car, Harbour-Front mit einer Cruise und vieles mehr. 6 Tage sind genug von der City alleine, spielt sich vieles in einem sehr engen Raum ab. Grosse Einkaufs-Center gibt es nicht in der City, wo man sich mit Shoppen noch verweilen könnte.

Nun stand die Abreise bevor und wir starten eigentlich sehr früh am Morgen das heisst am 08.04.15 um 06.45h Einsteigen am abgemachten Standplatz und dann gleich auf die Ferry nach Picton, wo wir anschliessend der Ankunft in Picton wieder mit dem KIWI Experience Bus unterwegs sind bis nach Kaiteriteri wo wir wie immer eine Lodge haben zum übernachten. Die Ortschaft ist nicht so gross, doch muss sie geschichtlich schon sehr früh bekannt geworden sein denn überall stehen Denkmäler und Tafeln mit Inschriften. Sehr bekannt jedoch ist der goldgelbe Beach und das soweit du sehen magst. Wirklich schön, so auch die Gehzeiten des Meer's am Morgen kannst du kaum 5 Meter Beach um auf dem Sand gehen zu können, weil der Meeresspiegel ist so angestiegen doch am Abend wenn die Ebbe kommt da bist du 20-30 Meter auf dem Sand. Nach zwei Übernachtungen geht es weiter am 10.04.15 durch Owen River, Murchison - Buller Gorge, Cape Foulwind, Paparoa National Park nach Westport. Nach einer Übernachtung fahren wir am 11.04.15 über Punakaiki, Greymouth Central, Cobden, Awantuna, Hokitika bis nach Lake Mahinapua. Eine Nacht später am 12.04.15  fahren wir nach Franz Josef das ich vergleichsweise mit Wistler- Mountains vergleiche. Es besteht aus Geschäftslokalen Und Helikopter-Unternehmen die alles nur erdenkliche anbieten und verkaufen. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und für viele eine Endtäuschung weil sich sehr viele für einen Flug mit dem Heli auf den Gletscher angemeldet hatten. Den zweiten Tag hat es mehrheitlich nur geregnet und nur kurz vor dem Einnachten war noch kurz die Sonne zum Vorschein gekommen. Am 13.04.15 Fahren wir wieder sehr früh los, denn es steht ein langer Tag auf dem Programm. Gegen 16.00 h treffen wir dann in Wanaka ein. Der Tag beginnt mit viel Sonnenschein und wir fahren durch Fox Glacier, Westland Tai Poutini National Park, Cook River bis Wanaka, wo wir wieder unsere Unterkunft beziehen konnten. Hier verweilen wir nur eine Nacht, doch dieses Städtlein hat mir sehr gut gefallen hat es doch einen wunderschönen Platz an einem grossen See mit sehr grossen Fischen die man fast von Hand fischen konnte. Die Reise geht am 14.04.15 weiter durch sanfte Täler mit eingebetteten Obstplantagen und Weingüter erster Klasse bis hin zum höchsten Base-Jumping mit 138 Meter oder Canyon-Swing mit 64 Meter Freifall im Kawarau River und im Coronet Peak bis nach Queestown. Ich bleibe 3 Tage vor Ort und erlebe  sehr schöne Momente in der Natur jedoch auch unangenehme Überraschungen in der Lodge mit Zimmernachbarn, die nicht Wissen wie man sich benimmt. So habe ich auch eine Bergtour zum Mt. Lomont gemacht natürlich immer mit dem Alphorn. In der City am Seepark habe ich noch einige Melodien zum besten gegeben und konnte noch eine neue Bekanntschaft mit einem Schweizer schliessen, der wie er mir erklärte Heimweh bekommen habe, wenn er solche Melodien hörte. Auf die nächste Station Lake Tekapo am 17.04.15 freute ich mich schon die längste Zeit, wusste ich doch dass ich auch hier mit Zita und Walter Speck eine neue Bekanntschaft machen konnte.           

        

 

In Lake Tekapo angekommen sind wir sehr früh am Mittag, so dass ich noch eine Bergtour auf den Hausberg Mt. John mit dem Observatorium machen konnte und das bei schönstem Wetter. Der nächstfolgende Tag war mehrheitlich regnerisch und kühl, doch ich wollte das 350 Seelendorf kennen lernen und bin trotzt allem Raus an die frische Luft, hatte ich ja einen Regenschutz mit dabei. Für den nächten Tag habe ich dann ein Treffen vereinbart mit der Familie Speck Zita und Walter, die mich sehr freundlich willkommen hiessen.

Während unserem Gespräch bekam ich von Walter eine Einladung um mit im und dem Farmer und Jagdgrundbesitzer und seinem Sohn auf die Hochwildjagt zu gehen, der ich sehr gerne Folge leistete. Zuvor jedoch haben Zita und Walter noch einen kleinen Schweizerabend in einem Restaurant organisiert, der bei den einheimischem Bevölkerung grossen Anklang fand. Auf das Weekend hin sind dann Walter und ich in das Jagdgebiet gefahren und haben den Besitzer und seinen Sohn in seine Jagdhütte mitgenommen um am frühen nächstfolgenden Morgen auf die Pirsch zu gehen. Wie es so ist, schon sehr früh konnten wir die Hirschtiere beobachten und auch beinahe erlegen, doch auch die Tiere haben uns bald einmal bemerkt und sind von Tannen. Wir stiegen in die Höhen und so gegen den frühen Nachmittag hin machten der Besitzer und ich eine Mittagsrast, ehe wir wieder ins Tal abgestiegen sind. So gegen 16.30 h waren wir unmittelbar vor der Talsohle, als dann ein Schuss zu hören war. Walter und der Sohn Alex waren noch weiter angestiegen um über die Krete in der gegenüber liegenden Rinne abzusteigen und das mit Jagderfolg des noch sehr jungen Sohnes Alex. Ich persönlich bin dann weiter abgestiegen um das Fahrzeug zu holen und der Vater war dann in der Rinne wieder aufgestiegen um Mithilfe zu Leisten das geschossene Wildtier ins Tal zum Auto zu bringen. So war ich dann Verantwortlich für das Kochen und wir feierten natürlich den gut 13 jährigen Sohn als Schütze mit einem feinen Tropfen Wein.

Der nächstfolgende Tag wollten wir noch einmal nutzen, doch das Wetter hat umgeschlagen und war sehr Nass und kalt geworden. Wir haben uns entschlossen mit der Beute nach Hause zu fahren und es so zu zerlegen, dass es eingefroren werden konnte. Gegen den Abend des Sonntag kehrten Walter und ich auch zurück nach Lake Tekapo, wo er eine Verpflichtung hatte für den Eishockey-Club und ich für diese Leute noch einmal Aufspielen durfte, ehe ich frühmorgens die Weiterreise nach Christchurch weiterführte. In Christchurch angekommen beziehen wir unsere Lodge und anschliessend machte ich eine kurze Rundtour durch das Viertel, denn es regnete in Strömen und wir bleiben auch für 2 Nächte oder sicher 2 Tage. Der nächste Morgen war dann viel schöner mit Sonnenschein und guter Laune lässt sich die Stadt auch viel schöner Fotografieren. So konnte ich das alte Tram noch benützen, die vielen noch zum Teil nicht abgerissenen Ruinen von Häusern, Kirchen, Brücken usw. und was man nicht sieht schockierten mich ein wenig. Auch habe ich in der Zeitung gelesen von Wucherpreisen der Investoren, die den Wieder-Aufbau absichtlich verhindern. Nun wie auch immer, wir konnten mit dem Kurzbesuch auch nicht viel dazu beitragen das es besser kommt. Am 3 Tag 27.04 verlassen wir am Morgen früh die Stadt Christchurch in Richtung Kaikoura. Dieser Weg führt uns Hauptsächlich der Ostküste entlang und ich das wohl sagen, dass dieser Küstenstreife wohl der schönste war der ich in Neu Zealand gesehen habe. Durch sehr fruchtbares Gebiet für Weine und die Milchwirtschaft. Kaikoura ist ein sehr lang gezogenes Fischerdorf mit alter Tradition zum Whale-Watching und Fischfang, aber auch sehr stark im Tourismus tätig. Wir verlassen diesen wunderschön gelegenen Ort frühmorgens 29.04.15, so dass wir die Fähre zurück nach Wellinton erreichen konnten. Nicht so Früh, doch um 09.00 fahren wir los in Richtung Blendheim und Picton. Doch nach einer Fahrzeit von kanpp einer Stunde machen wir einen Halt um einen Wasserfall zu besuchen. Was uns hier überraschte war nicht in erster Linie der Wallerfall, nein vielmehr waren es die Seelöwen die sich in diesem Süsswasser-Gewässer taumelten und in der Menge von über 50 Tieren die zum Teil die Jungen in diesem Wasser aufziehen. Nach ca. 15 Minuten fahren wir weiter durch Blentheim und erreichen letztendlich den Hafen von Picton, wo die Fähre bereit eingelaufen war. Rechtzeitig besteigen wir die Fähre und um 14.00 pm verlassen wir die Südinsel wieder, mit der erfreulichen Nachricht das die See sehr starke Wellen hat und das heisst im Wortlaut Schwere See.

Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Wellington und einigen Passagieren denen es während der Überfahrt sehr schlecht erging waren Glücklich das die Fahrt zu Ende war. Nach einer kurze Busfahrt zu unserer Lodge in Wellington City,konnten wir anschliessend noch unser Dinner einnehmen. Denn schon am nächsten Morgen geht unsere Reise weiter zurück nach Taupo wo wir wieder 2 Nächte bleiben. Das Wetter meinte es sehr gut hatten wir doch schönes Wetter mehrheitlich auf meiner ganzen Reise. Taupo verlassen wir doch relativ Früh des 02.Mai 15 in Richtung Rotorua , wo wir noch Leute zuladen die auch nach Auckland zurück kehren. Während der Weiterfahrt fahren wir die längste Zeit in einem Valley das sehr viele heisse Quellen hat unter anderen sind wir bei einer Quelle zugekehrt mit dem Namen Reporoa, Wai-o-tapu und hier Sprudelt es heissen Lehm mit Wasser vermischt. So wird auch diese Wärme genutzt zur Stromerzeugung usw. Mit einem weiteren Kaffeehalt erreichen wir schon früh am Abend die Hauptstadt Auckland mit eine Einwohnerzahl von 1'400'000 mit den Aussenbezirken ausweisen kann. Über 40% der Bevölkerung von New Zealand Leben und Arbeiten vor Ort. Meine persönliche Ansicht über Auckland ist, dass dies eine sehr moderne, schöne und sehr Interessante Hauptstadt ist und ich gerne noch einmal besuchen möchte wenn ich Zeit habe.  


Weltreise Bericht 2
Naher und Ferner Osten, Asien, Indonesien.

 

Mit dem Abflug in Johannesburg Südafrika am 05.11.14 und nach knapp 11 Std. Flugzeit habe ich den Nahen Osten erreicht mit dem Zielflughafen Thailand. Zum ersten mal hier angekommen wurde ich mit einer Herzlichkeit und Freude empfangen. Da ich meine Buchungen der Hotel's nicht in Papierform habe, musste ich mir zuerst den Internet-Zugang verschaffen, denn diese Service- Leute auf dem Flughafen ohne zögern mir erstellten so dass ich mich per E-Mail mit meinen diversen Hotels verständigen konnte. Hier war das Internet kein Problem das ich dann auch zu Schätzen wusste, denn überall in diesen Ländern brauchte ich zuerst Mal den Zugang zum Internet und zu meinen Hoteladressen usw. Die Hotel-Zimmer sind sauber, jedoch nicht so gross wie ich mir das vorstellt habe. Der erste Tag war ein voller Erfolg, mit dem Bike durch Bangkok-City zu fahren ist kaum zu Glauben doch es hat wunderbare Radwege und man trifft auf allerlei Schönes aber auch Schmutziges, was man sonst gar nie zu sehen bekommt. Der zweite Tag war ein Ruhetag und auch gut doch der dritte Tag wurde dann ein Misserfolg, das heisst der geplante Ort und die Zeiten haben nicht über eingestimmt mit dem Zeitplan des gebuchten Programm's, auch wollte vor Ort niemand etwas Wissen über mein in der Schweiz gebuchtes Programm. kurzerhand habe ich mich dann entschieden vor Ort mein Programm selbst zu organisieren was dann auch zu meiner Zufriedenheit klappte. Abflug nach Ho Chi Min ( Saigon ) Hauptstadt von Vietnam und das war ein Erlebnis.

Die Stadt zählt 16 Millionen Einwohner mit den Agglomeration und eben so viele Motorräder die sich täglich bewegen, aber wie das muss man gesehen haben.

Am 11.11.14 bin ich nach Cambodia Phnong Pheng geflogen und habe dort einige Tage verbracht mit einem Kurzbesuch von Sieam-Reap, eine Stadt mit vielen hunderten von Tempeln aus der Frühgeschichte von Campodia.

Zurück in Phnong-Pheng verbleibe ich noch ein paar Tage, bevor ich dann nach Hanoi weiter Fliege.

Hanoi auch eine riesengrosse Stadt mit über 7'000'000 Millionen Einwohnern und zum Teil sehr schlechten Geschichten der roten Gmehr aus dem Vietnamkrieg, doch heute ein sehr friedliches und freundliches arbeitswilliges Volk die einem alles geben würden. Was wäre Hanoi wenn man die schönsten Buchten, den Beach von Ha Long nicht besucht hätte. Ja es ist sehr lohnenswert diese Buchten zu besuchen, die landschaftlich wie kulturelle sehr schön sind. Mit all den fahrbenprächtigen Booten die alle die selbe Idee hatten, nämlich als Ziel zu dem Ha Long Bay zu kommen. Wunderschöne hügelige Landzüge dem Zuckerhut ähnliche Bergen verstecken diese Buchten und Grotten die wirklich sehenswert waren. Auch hat es noch eine Perlenzuchtfarm eingebettet in dieser Umgebung. 

Weitere Inlandbesuche wie die Reisfelder von Miéu Môn oder Xä Ninh Hai, Xä Tinh Ha Nam, wo angeblich der erste Kaiser geboren wurde usw. konnten mich begeistern! Viele Stadtteile von Hanoi besuchte ich zu Fuss, wie jegliche Märkte, Museen und weitere Sehenswürdigkeiten. 

Und wieder ging es weiter in die nächste Gross-Stadt nämlich nach China und der City von Shanghai. In dieser Gross-Stadt war ich vor Jahren schon einmal und so hat sich vieles wieder verändert um das Stadtbild nochmals zu verschönern. Im neueren Teil der Stadt über dem River sind gigantische Neubauten gebaut worden die vor 8 Jahren noch als Grünzone galten. Auch habe ich einen Bekannten Hotelier aus dem Prättigau besuchen können, der das bekannte Hotel von Mario Botta mit dem Namen Twelve at Hengshan in Shanghai als Hoteldirektor führt. Die Stadt selbst hat für mich ein unvergessliche Schönheit die wie die Gross-Städte des Westens sehr Nahe kommen. 

Die Zeit läuft und das nächste Ziel steht voran nämlich Süd-Korea und das heisst zuerst die Hauptstadt Seoul. Hier darf ich für die Schweizer Botschaft am 6. Dezember in der Residenz vom General-Consul, die Samichlausfeier für geladene Gäste mit dem Schwyzerörgeli und Alphorn bereichern. Am 7. Dezember dann war ein  Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz wo ich mit dem Alphornspielen den Weihnachts-Markt eröffnen durfte.

Ein kurzes Gastspiel zum ersten mal in Seoul, doch nicht genug, der nächste Olympia Austragungs-Ort interessierte mich mehr. So bin ich am 3 Tag mit dem Bus in die Städte Gangneung und PyeongChang und habe mir ein Bild vor Ort machen können. Lustigerweise war auf den jetzigen Prospekten mehr zu finden als es in Wirklichkeit ausgesehen hat. Der kurze 4 tägige Ausflug selbst hat mir gut gefallen und so fuhr ich wieder zurück nach Seoul, wo ich doch fast jeden Tag ein musikalisches Programm hatte. Alphornbläsergruppen, Jodlerchöre, Örgeligruppen in verschiedenen Grössen und Fähigkeiten, Goethe Institut usw. in der ganzen Stadt verteilt, durfte ich mein Können als Spieler wie auch als Lehrer und Beweis stellen. Zum Abschluss durfte ich noch einmal mit der Schweizer Botschaftsmitarbeiterin-Familie einen sehr guten Lunch in einem Schweizer Restaurant geniessen.

Die nächste Station war Tokyo, wo ich auch schon 2 verschiedene Aufträge zu erfüllen hatte, nämlich für den Alphorn-Club Tamagawa Hakone Tokyo und als zweiter Auftritt ist die Jahres-Schlussfeier "Swiss Swatch" Nikolas Heyek im Hayek Center von Ginza in Tokyo. 

Am 28.12.14 morgens geht die Reise weiter mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Osaka, wo ich nach gut 2 1/2 fahrt angekommen bin. 

Kurz nach der Mittagszeit habe ich mein Hotel gefunden und bereits die ersten Schritte ausserhalb meiner gewohnten Umgebung gemacht. Das allerbeste was ich hier in Osaka erleben konnte als ich die Reception betreten habe, steht doch eine Lokomotive und ein Speisewagen der Rhätischen Bahn mit dem Namenszug von Klosters auf dem Schliessfächerschrank. Einmal mehr wurde ich sehr warm empfangen und zuvorkommen bedient. Für mein Frühstück bezw. mein Essen bin ich selbst verantwortlich. Kaffee, Tee und Wasser ist Freigetränk. Die Tage hier in Oasaka sind durchschnittlich kühl und mit Tagen an denen es geschneit hatte. Die Stadt selbst ist wahnsinnig faszinierend mit 2'665'000 Millionen und mit de Agglomerationen 6'050'000 Millionen Bewohner sehr dicht besiedelt. Es hat jedoch auch sehr viel Grünflächen, Park's und Flüsse die doch die ganze Stadt bereichern. Die Hochhäuser selbst befinden sich nicht nur in der City, nein auch die aussen Bezirke haben ihre archidektonischen Denkmäler bekommen. Das Essen und Trinken ist eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit. Sehr viel wird mit Reis und Gemüse, verschiedenste Fische gekocht oder als Rohkost verzerrt. Ein gutes Stück Fleisch ist daher nicht sehr leicht zu bekommen, denn das Fleisch was die Japaner verzerren ist Schweine, Rind und etwas Lammfleisch, meistens ist es sehr dünn geschnitten und mit einer Suppe oder Sauce verbunden. Die Saucen und Suppen sind sehr aromatisch und zum Teil auch kräftig gewürzt, jedoch hat man die Möglichkeit nicht zu Scharf zu Essen. Hierzu gibt es in jedem Lokal wo man Essen kann, genügend frisches Trinkwasser das übrigens sehr gut ist. Getränke wie wir es bei uns im Restaurant kennen sind hier nicht aktuell. Am zweiletzten Tag nun habe ich den höchsten Wolkenkratzer von Japan besucht in dem das Hotel Marriott im obersten Geschoss ein Delikatessen Restaurant hat. Sage und Schreibe 300 Meter Hoch ist das Gebäude und der grösste Teil aus Spezialglas. www.abenoharukas-300.jp/en/.

Mein nächstes Etappenziel ist am 07. Januar 15 Tajwan und die Metropole Tajpei , wo ich auch für einige Tage bleiben möchte. Pünktlich wie in der Schweiz habe ich die Maschine von Osaka nach Tajpei genommen und bin 20.30 Ortszeit in Tajpei gelandet. Es erwartete mich das übliche Passkontrolle, Gepäck abholen und ab in die Ctiy mit den ÖV natürlich. Ein Busticket habe ich gekauft und hatte eine gute 1.30 Std. bis zu meinen Hotel. Hier auch etwas neues für mich, denn das Hotel hat nur Einzelzimmer aber das ganze Novum ist das die Räume nach oben zur Decke offen sind. Es sind richtige Relax-boxen und mit anderen Worten eine Ruhezone wo kein Telefon oder Skype gemacht werden darf. Hierzu hat es einen öffentlichen Raum in der Loge. Nun zur Stadt selbst, sie hat eine Grösse von knapp etwas über 3'000'000 Einwohner auf 271,7 km2. Sie ist eingebetet in kleinere Täler, die auch bis zur Küste führen. Das Klima sehr angenehm meist trocken und nicht zu heiss oder feucht. Sehenswürdigkeiten hat es jede Menge von Tempel's in allen Grössen, einen sehr schönen Zoo, eine Seilbahn die dich knapp 400 m/m bringt jedoch 4 Stationen ausweist. Natürlich auch der höchste freistehende und mit einem Weltrekord betitelte Taipei-Tower 101 ein Tower der muss man gesehen haben , wenn man in dieser Stadt weilt. Nach Berechnungen der Ingenieure wird ein Erdbeben von zb. 8,5 auf der Richterscala um über 50 % von der Konstruktion des Tower's abgefangen, so dass keine Schäden entstehen können. Eine wirklich sehr gut ausgebautes ÖV System sei es nun mit Bus oder Metro bringen dich an jeglichen Ort der grossen City. Die Geschäfter öffnen nicht vor 10.30, doch kann man bis fast Mitternacht einkaufen. Auch hier ist es auffallend wie die Leute das Alter respektieren, sei es in der Metro, Bus oder sonst in öffentlichen Lokalen. Wenn irgendwo etwas Angeboten wird das preisgünstig ist dann wird angestanden in zweier Klolone und es gibt kein drängeln.

Nach gut 14 Tagen am 19 Jan. geht mein Flug nach Singapore weiter wo ich vor 6.Jahren schon einmal zu Besuch war. Nur habe ich dieses Mal ein anderes Hotel gewählt das meinen Wünschen entsprach, das heisst nicht zu Teuer und in der City, weil ich doch etwas länger hier bleiben wollte. Durch verschiedene Kontakte von mir mit dem Schweizer-Club und der Embassy of Switzerland hat sich dann vor Ort sehr vieles zu positiven Ereignissen verändert. Durch den Club-Manager Max Schweizer und über die Botschaft der Schweiz habe ich einige Verpflichtungen erhalten, dass ich sogar meinen Aufenthalt in Singapore verlängern musste. Einen Umzug die das Club eigene Hotel war daher angesagt, weil doch der Swiss-Club nicht direkt in der City untergebracht ist. Auch habe ich diesen Entscheid für richtig betrachtet in Anbetracht der Spieleinstätze die ich erhalten hatte. Und nicht zuletzt weil noch ein Bundesratsbesuch in Singapore erwartet wurde und zwar zu allem noch eine Clubkameradin des BJV. nämlich Frau Eveline Widmer-Schlumpf. Sie hatte diverse Verpflichtungen gegenüber der Wirtschaft und benutzte die Gelegenheit die Swiss-School des Swiss-Clubs in derselben City zu besuchen. Ich aus meiner Sicht war sehr glücklich das ich diese Möglichkeit nutzten durfte, die Begegnung mit der Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf mitzugestalten und sie durch diesen Abend musikalisch zu unterhalten. Danken kann man gar nicht genug, umso mehr Danke ich meinen Gastgebern und Freunden aus der Embassy of Switzerland sowie der Familie Max und Veronika Schweizer als Club-Manager des Swiss-Club von Singapore, denn sie haben mir diese Möglichkeiten geschaffen das mein Aufenthalt vor Ort ein wahres Erlebnis wurde.

Ich verlasse diese Traumstadt in den Morgenstunden vom 05. Februar und Fliege nach Kuala Lumpur ,wo ich bereits um den frühen Mittag in der City war. Kaum eingecheckt geht auf die Stadtbesichtigung bis spät in den Abend, wo ich noch die Petronas-Zwilling-Tower besichtigen konnte. Nicht zuletzt auch noch einige Nachtaufnahmen aus der City. Doch musste ich leider auch wieder an's Schlafen denken, denn am Morgen war sehr Früh Tagwache.

Um 05.45 am Aufstehen und direkt mit dem Schnellzug auf den Flughafen, denn um 09.05 am war schon mein Flug nach Perth gebucht. So genoss ich meine letzten Momente in Asien und bin wirklich sehr Happy über all das was ich bis jetzt erleben durfte.  

 

Perth den, 06.Februar 2015                                        

 

 

Der Weltenbummler

 

Kurt   


Weltreise Bericht 1

 

Hallo Freunde und Bekannte

Mit einer kleinen Abschiedsparty auf dem Flughafen von Zürich am 30.10.14 habe ich meine Traum-Weltreise begonnen. Nach gut 11 Std. Flug bis Johannesburg und mit dem Anschlussflug nach Cape Town von knapp 3 Std. habe ich mein Ausgangsziel erreicht. Nach einem Aufenthalt von 4 Tagen in Cape Town wurde es dann

Wirklichkeit mit dem Abenteuer, nämlich noch Einkaufen was noch gefehlt hat packen und Einsteigen in dem Camion der meine Heimat wurde für die ersten 30 Tage. Mit einer Gruppe Junger Leute und welche in meinem Alter wo aus all den Ländern wie Australien, Kanada, Usbekistan, Deutschland, Schweiz, England, Ireland und Schottland kamen.

Mit dem Start von Cape Town machen wir eine 7 Std. Fahrt durch den südwestlichen Teil von Südafrika in Richtung namibischer Grenze und das heisst genau Higgländers Camp Trawal wo wir dann eine Wein-Degustation hatten. Übrigens sehr gute südafrikanische Weine. Nach der Degustation gab es die erste Lektion Zelt aufstellen und wieder abbrechen. Die Crew die uns natürlich betreute waren ausschliesslich 1 Chauffeur ein Koch und eine Managerin alle aus Kenia und Victoria-falls. Frühmorgens dann Tagwache um 05.00 Frühstücken, Abbrechen packen und die nächste 8 Std. weiterfahren zum nächsten Camp mit dem Namen, Felix Unite - Orange River - Camp, wo wir dann die namibische Grenze überschritten haben und dann am frühen Nachmittag erreichten. Das selbe Prozedere dann wie gewohnt, Zelte Aufstellen usw. Freizeit jedoch war uns immer gewährt wo's auch Möglichkeiten gab zum Schwimmen, Kanufahren, Fussballspielen, Volleiballspielen usw.Nach den Mahlzeiten dann hatten alle einen Dienst wie, Abwaschen, Aufräumen, Camion reinigen, Abfall entsorgen usw. Leider jedoch, oder vielleicht auch sehr gut war, dass es keine oder kaum brauchbare Internet-Verbindungen gab. Es ging dann weiter mit Frühaufstehen und Weiterfahren zum nächsten Ziel, nämlich das Hobas- Fish-River-Camp unmittelbar vor dem legendären Fish-River-Canyon. Hier dann, nach der Besichtigung diesem Canyon haben wir den ersten von 4 verschiedenen Geburtstagen gefeiert, natürlich mit Alphornklängen und Örgelimusik. Es wurde spät Abend, doch das Frühaufstehen war nun an der Tagesordnung genau so wie Abbrechen usw. Unser Ziel dann war Sesriem Sossuvlei-Camp, wo wir weit ab von der Zivilisation waren. Die Camp-Besitzer haben für unsere Verhältnisse eine Hütte mit fliessendem Wasser und dazu eine grössere Grundfläche die sie dann als Camp mit einigen Feuerstellen betreiben. Eine neue Herausforderung steht bevor, nämlich sehr früh Tagwache um 04.30 und ohne Frühstück zu der Sanddünen-Beteigung 45°zum Sonnenaufgang. Unvergessliche emotionale Erlebnisse wie Kälte und die ersten Sonnenstrahlen dann der Abstieg den wir dann wie mit Skiern machten, jedoch barfuss und ohne jegliche Angst. Der nächste Tag dann bringt uns in ein Naturreservat, wo wir dann für zwei Tage ein sogenanntes Bush-River-Camp machten. Wir kamen an eine Stelle wo wir all unsere Habe auf Kanu's verladen und dann mit einer Riverfahrt  von mehr als 2 Std.weit ab von der normalen Zivilisation im Buhs unser Lager aufschlagen. Natürlich nicht ohne Begleitung von ortskundigen Führern aus dem Reservat. Diese Führer dann zeigten uns dann das reale Leben der Ureinwohner, wie und wo sie Leben. Wir kehren zurück zu unserem Fahrzeug, holen uns frische Kleider und wieder geht es mit den Kanu's los. Das Camp besteht und wir bringen lediglich den persönlichen Bedarf sowie die Küche mit. Die Führer die uns dann mit den Kanu's zur Pirsch mitnehmen um Flusspferde und jenste Wasser und normale Vögel von unbeschreiblicher Schönheit zu zeigen und beobachten, letztendlich natürlich einem Sonnenuntergang auf dem River zu erleben. Wieder in der Normalität der Zivilisation ereichten wir die Grossstadt Swakopmund, wo wir nun mit einem Bungalows unsere Zelte wechselten, denn wir bleiben für vier Tage vor Ort. Entspannen, Erholen, Wäschen und Kamelreiten, Fischen oder Fallschirmspringen waren nur einige Vergnügen die wir geniessen konnten.

Wir verlassen frisch gestärkt Swakopmund in Richtung Spitzkoppe und einer Seelöwenkolonie , wo wir wieder ein Bush-Camp in einem der schönsten Granitfels Gebiet aufschlagen. Alte Zeichnungen und Graffities zeigten das diese Gegend vor mehr als 1000 Jahren schon besiedelt war. Es folgt nun Schlag auf Schlag, Höhenpunkte noch und noch, denn wir kommen nun in den Nationalpark von Etosha, wo wir schon Früh am Morgen eine Pirschfahrt hatten, sowie am Abend noch einmal. So waren wir 2 Tage auf der Pirsch, und anschliessend fuhren wir weiter zum nächsten Abenteuer in das Roy's-Camp. Mit dem Besuch eines eingeborenen Stammes wurden wir dann Überrascht, nämlich von ihrer Herzlichkeit und Bescheidenheit, Ihrer Ausstrahlung und ihrer Aufforderung mit ihnen einen halben Tag zu verbringen. Sie zeigten uns wie man Feuer macht ohne Streichhölzer, Fallen stellt ohne jegliches Metall, Pfeil und Bogen herstellt aus Naturprodukten die für uns wohl unbekannt sind. Auch ihre Hütten waren dem endsprechlichen Gebrauch nach ausgestattet. Der Stamm selbst ist klein gewachsen und sehr feminale, schlank und kaum bekleidet. Ihre Rituale wie Singen und Tanzen haben sie uns vorgetragen und uns Aufgefordert mit ihnen mitzuwirken. Die Männer sind die Jäger und die Frauen sind zum Gebären, Haushalten, Wasser besorgen und Schmuck herstellen zuständig. Neben der Jagt sind den Männern die Pflichten zum herstellen ihrer Waffen usw. verantwortlich. Wir kehren zurück ins Rainbow - Camp und überqueren den Fluss Divundu mit einer Fähre bevor wir dann einem anderen Bush - Camp Umvuvu einen längeren Fussmarsch machten. In dieser Nacht wurden wir dann von einer Elefantenherde überrascht die unmittelbar neben unseren Zelten ihr Unwesen und Sachbeschädigungen machten. Die Führer jedoch hatten uns gewarnt sich nicht selbständig zu bewegen.

Zurück im Rainbow - Camp steht uns der spätere Nachmittag zur Verfügung. Eine Bootsfahrt mit einem grösseren Boot führt uns dann zu den ersten Krokodilen und anderen Reptilien. Wir überschreiten auch die Grenze von Zambia und kamen nun zu der Chobe - Safari - Lodge, wo wir früh Morgen's eine Pirschfahrt mit dem Jeep hatten und am Nachmittag dann eine 5 stündige Bootsfahrt auf dem Okavango - River und einem einmalig schönem Sonnenuntergang. Unzählige Arten der Tiere die hier im Frieden ihre Anwesenheit zeigten war ein Höhenpunkt Sondergleichens. Weit mehr als 1000 Tiere, Vögel und Krokodile kamen uns vor die Linsen. Der nächst folgende Tag ist wieder eine Grenzüberschreitung zu Zimbawe und führt uns zu den Weltwunder eingestuften und bekannten Wasserfällen in Victoria, nämlich die Victoria-falls. Der letzte Tag, beziehungsweise Abend dann wurde dann benutzt zum sogenannten Abschiedsessen, Adressen untereinander austauschen usw.

Der nächste Tripp war ja nur 4 Tage später auf meinem Programm der mich dann wieder zurückführte nach Johannesburg, wo ich erwartet wurde.

Mit einer neuen Gruppe von Leuten aus Australien, Ireland, Norwegen, Deutschland, Kanada, Amerika, Holland und der Schweiz, starteten wir in Victoria-falls in Richtung Hwange N.P. Zimbawe. Mit den gleichen Ritualen, wie ich sie schon kannte, nämlich Camping, Kochen, Abwaschen usw. nur vielleicht etwas weniger Tiere als sonst gewohnt. Als nächstes Ziel war der Matobos N.P./ Bulawayo, wo wir auf die Nashorn - Pirsch vorbereitet wurden, nämlich weil wir das Fahrzeug verlassen mussten um ein so scheues Mutter-Tier mit ihrem Jungen vor die Kamera zu bekommen. Jedoch sonst haben wir nur einige Affen zu Gesicht bekommen. Im Park selbst hat dann unser Ranger für das Mittagsmenu seine Künste an den Tag gelegt. Zwischen durch konnte ich doch noch einige verschiedene Echsen fotografieren. Wir überqueren am nächstfolgenden Tag nach mehr als 10 Std. erneut die Grenze zu Botswana namentlich nach Nata und übernachten in einem Bush - Camp. Früh am Morgen dann geht es erneut über die Grenze, zuück nach Südafrika und dann nach Blouberg, wo wir ein Camp machen das nur sehr wenige eingeborene Kennen. Das spezielle an diesem Camp war natürlich, dass uns der Camp - Besitzer eingeladen hat zu einem Nachtessen bei einer einheimischen Frau die für uns gekocht hatte. Nicht genug dessen, was übrigens hervorragend Gemundet hat wurden wir noch zu einer Paty im Dorfkern eingeladen. Einheimische Bevölkerung, Jung und Alt luden zum Tanzen und Trinken ein, was uns sichtlich einen Riesenspass machte. Mit der Weiterfahrt nach in den Nordostpark und Beginn's des Kruegerparkes in Limpopo machten wir eine schönere Abendfahrt mit einem Führer der uns zu verschiedenen Kleintieren wie Hyänen Sandmännchen, Pelikane und anderen Vogelarten brachte. Früh am Morgen brechen wir auf zur Weiterfahrt durch den Kruegerpark in südlicher Richtung und erreichen dann den Eingang zumCamp von Ehlanzeni. Der nächstfolgende Tag nun ist für uns auch schon der letzte Tag, der uns über und durch ein schönes Gebirgstal und Schluchten führt. Die Reise von den Victoria-fall bis nach Johannesburg ist eine Reise wert, jedoch wird man nur im Kruegerpark, viele Tiere treffen die man sehen möchte namentlich die grossen Elefanten, Giraffen, Löwen, Buffel und Nashörner.

Liabi Grüässli

Kurt